Ich habe aus dem Betrieb einen Zweifach-Xeon nebst 24GB Speicher abgestaubt und ein bisschen verschönert. Das System läuft auf einer SSD und meine Bücher liegen auf einer halbwegs schnellen 6TB-Platte. Der Rechner wurde vor Jahr und Tag zum Videoschnitt gebaut.

Laut System-Manager hat die CPU nie mehr als 4% zu tun und das auch nur wenn der Virensucher gerade was scannt bzw. läuft noch ein Herunterlade-Verwalter. Vom Speicher werden maximal 20% genutzt und davon geht die Hälfte für das Herunterladen drauf. Die Datenträgernutzung liegt bei maximal 2%.

Trotzdem ist Calibre nervig langsam, sei es beim Ändern eines einzelnen Titels, sei es beim Ändern von einigen Tausend Titeln.

Ich habe über hundertausend rechtefreie Bücher aus der Zeit vor 1900 auf dem Rechner und es gibt richtig viel zu tun, was Titel und Autor geht.

Trotz der schnellen Kiste macht das absolut keinen Spaß, aber woran mag das nur liegen?
Speicher satt, Platten schnell und einzig die Xeons könnten neuer sein, aber liegt es wirklich daran?

Oder ist Calibre einfach eine langsame Sache und man muss mit leben?






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